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Beiträge zum Thema: Vernissage

ShopBlog - Neuigkeiten im Shop


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Vernissage mit Dietmar Petzold

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16. JUNI 2018 – 07. AUGUST 2018 

Erdgeschoß 

PERSONALAUSSTELLUNGEN | GRAFIK
Dietmar Petzold

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Galerie Zaglmaier - InterArtShop.de

 

Liebe Freunde der Kunst, 

wir laden Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung am Sonnanbend, dem 16. Juni 2018 (15 Uhr) in unsere Galerie ein.

Schwerpunkt der Ausstellung von Prof. Dietmar Petzold werden Linolschnitte sein. Aber auch grafische Mischtechniken und Collagen werden durch den ehemaligen Hochschullehrer und bekannten halleschen Künstler präsentiert.

Wir freuen uns auf eine meisterhafte Ausstellung und Ihren Besuch!

Zur Eröffnung spricht Thomas Zaglmaier.

 

 

Trotz der Baumaßnahmen in der Großen Steinstraße erreichen sie uns bequem auch mit dem Auto über den Platz "Am Steintor". PKW- Stellplätze sind im Franzosenweg vorhanden. Für Nutzer der Straßenbahn wurde die nächste Haltestelle in der Ludwig-Wucherer-Straße (nahe dem Varieté) eingerichtet.

 

 

Mit freundlichen Grüßen!

 

Galerie Zaglmaier

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DONNERSTAG-ABEND-VERANSTALTUNGEN

 

05. Juli 2018 | 19:30 Uhr I Eintritt frei

GALERIEGESPRÄCH mit Prof. Dietmar Petzold


Einladung
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Vernissage mit Steffen O. Rumpf

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Liebe Freunde der Kunst, 

wir laden Sie und Ihre Freunde zu der folgenden
Ausstellung im Erdgeschoss recht herzlich ein:

Steffen O. Rumpf
Personalausstellung | Malerei und Grafik

Termin:  17. Februar 2018. 15.00 Uhr

 

 



Wir würden uns sehr über Ihren Besuch und den Besuch Ihrer Freunde in unserer Galerie freuen.

Im Erdgeschoß sehen Sie die Ausstellung von Robert Deutsch. Der Eintritt ist wie immer frei!

 

 

Mit freundlichen Grüßen!

 

Galerie Zaglmaier

 

 

Biographie Steffen O. Rumpf

  - geboren am 07. Juni 1966 in Erfurt (Germany)
- 1973 - 1983 Schule
- ab 1981 Zeichenzirkel bei A. Habermann (Erfurt)
- 1983 - Studienreise Hohe Tatra (CSSR)
- 1983 - 1985 Berufsausbildung
- 1985 - 1991 Arbeit
- 1991 - Reise Südosteuropa (Jugoslawien, Griechenland, Italien)
- 1991 - 1998 Studium Malerei/Grafik an der HKD in Halle
- 1998 - Geburt meiner Tochter
- 1998 - 2000 Aufbaustudium - Malerei
- 2000 - 2004 Atelier in Ammendorf
- Computer, HTML, 3D und anderen Kram
- 2004 - Gestaltung Fahnenmonument in Halle
- 2008 - Kunstprojekt "Babel 21"
- 2009 - Aktionen auf dem Markt in Halle
 

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DONNERSTAG-ABEND-VERANSTALTUNGEN

 

15.03.18 | 19:30 Uhr I Eintritt frei

GALERIEGESPRÄCH mit Steffen O. Rumpf

22.02.18 | 19:30 Uhr I Eintritt frei

GALERIEGESPRÄCH mit ROBERT DEUTSCH

 

Einladung

 

Einladung

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Vernissage: Robert Deutsch l "Paradies"

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VERNISSAGE AM SAMSTAG
20.01.18 | 15:00 Uhr | Eintritt: frei
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Wir laden Sie und Ihre Freunde zu der folgenden
Ausstellung im Erdgeschoss recht herzlich ein:

Robert Deutsch „Paradies“
Personalausstellung | Illustration

Wir freuen uns auf ihren Besuch!


Ausstellungszeitraum: 
20. Januar – 27. März 2018 
Öffnungszeiten: 
Mo. – Fr. von 13:30 Uhr bis 18:30 Uhr

|| Galerie Zaglmaier ||
www.InterArtShop.de 

 

Einladungskarte

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Ausstellung von Maya Graber

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Wir freuen uns, Sie erneut zu einer herausragenden Ausstellung in unsere Galerie einladen zu können. Die in der Schweiz lebende und in Halle bestens bekannte Bildhauerin Maya Graber präsentiert ihre Plastiken und grafischen Drucke im Erdgeschoss der Galerie und Prof. Göbel wird es sich nicht nehmen lassen, zur Eröffnung der Ausstellung zu sprechen.

Ausstellungsdauer:

02. Juli bis 09. August 2016

Vernissage:

02. Juli 2016, 15:00 Uhr mit Prof. Bernd Goebel (bei gutem Wetter im Garten)

Galeriegespräch:

05. Juli 2016, 19:30 Uhr



Die gelernte Steinbildhauerin arbeitete zunächst in einer Bronzegießerei, bevor sie bis 1999 freischaffend tätig war. Ab diesem Zeitpunkt studierte die Künstlerin bis 2005 an der Burg Giebichenstein bei Prof. Bernd Göbel und absolvierte hier ein Aufbaustudium bis 2007. Heute lebt und arbeitet Maya Graber wieder in ihrem Heimatland, der Schweiz, in einem Ort 1.340 m über dem Meer. Jedoch ihre Verbindung nach Halle hat sie nie abreißen lassen. Im öffentlichen Raum der Saalestadt ist das Relief „Triptychon Ratsloggia“ von 2006 mitten auf dem Marktplatz vielen Hallenser täglich präsent. Wohl am bekanntesten sind allerdings die Bronzeplastiken „Evi Küchler, Hans Buchler und Frau Roth – Eine Begegnung mittendrin“ von 2005 am westlich auslaufenden Universitätsring in Halle.

Seit fertig gestellter Rekonstruktion und Restaurierung des Stadtgottesackers arbeitet die Künstlerin kontinuierlich im Team jener Bildhauer mit Prof. Bernd Göbel, Marcus Golter und Martin Roedel, welches die historischen Gruftanlagen, die ohne Reliefschmuck im Bogenbereich auf uns überkommen sind, um zeitgenössische Reliefs ergänzt. Die sich diesbezüglich mit unserem Architekturbüro ergebende fruchtbare Zusammenarbeit führte letztlich auch zu dieser Ausstellung.

Die Bildhauerin Maya Graber ist jedoch auch international bekannt – so befinden sich ihre Arbeiten im British Museum London, der Sammlung Kakitsubo Tokio, der Staatlichen Münzsammlung München, dem Bodemuseum Berlin, dem Musée d’art et d’histoire, Neuchâtel, der Moritzburg Halle (Saale) und dem Münzkabinett Winterthur. Ebenso international sind die Orte an denen die Künstlerin ihre Arbeiten ausstellte.

Auf Ihren Besuch zur Eröffnung und im Ausstellungsverlauf in unserer Galerie freuen wir uns bereits jetzt.
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Hans-Wolfgang Timme und Young-Sook Cha

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Galerie Zaglmaier - Newsletter

http://www.interartshop.de

 

Ausstellung von Thomas Haufe, 06.02.2016 bis 08.03.2016

Ausstellungen von Young-Sook Cha und Hans-Wolfgang Timme, 27.02.2016 bis 29.03.2016

 

Galerie Zaglmaier - InterArtShop.de

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellungen von Young-Sook Cha und Hans-Wolfgang Timme im Erdgeschoss unserer Galerie ein. Die koreanische Künstlerin Young-Sook Cha lebt in Halle und zeigt gegenstandslose, großformatige Arbeiten auf Reispapier, bemalte Fächer sowie kleinformatige Leinwandbilder. Hans-Wolfgang Timme präsentiert in seiner zweiten Ausstellung in unserer Galerie erneut Collagen. Zur Eröffnung spricht Thomas Zaglmaier. 

Termin: 27.02.2016, 15:00 Uhr im Erdgeschoss der Galerie.

Die Ausstellung von Thomas Haufe wird weiterhin im Obergeschoss zu sehen sein.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Galerie. Frau El-Khalil wird erstmals für die gastronomische Versorgung in unserer Galerie sorgen.

Mit freundlichen Grüßen

Annett und Thomas Zaglmaier

www.interartvernissage.de   www.interartvernissage.de

 

PS
Heute wird Thomas Haufe 65 Jahre "alt". Herzlichen Glückwunsch! Sein Katalog zur aktuellen Ausstellung mit Texten von Dr. G. Wendelberger und der Galerie ist verfügbar:

 

ThomasHaufeKatalog_Seite_01

Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei uns im Shop oder in der Galerie.

Galerie Zaglmaier
Große Steinstraße 57
06108 Halle (Saale)
Telefon: +49 345 2100919
Fax: +49 345 2100933
Zaglmaier@InterArtShop.de

 

 

 

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Ausstellung Thomas Haufe

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Der Klötzermann wird 65!

Aus Anlass des Geburtstages von Thomas Haufe werden wir im Obergeschoss der Galerie eine Personalausstellung präsentieren. Diese wird am Sonnabend, dem 06. Februar 2016, 15 Uhr mit einer Rede von Thomas Zaglmaier eröffnet. Gezeigt werden überwiegend Holzbobjekte der vergangenen drei Jahre. Im Flur präsentiert der Künstler allerdings auch Arbeiten aus der Anfangszeit seiner künstlerischen Tätigkeit. Über Ihren Besuch und über den Besuch Ihrer Freunde zur Ausstellungseröffnung und Ausstellung würden wir uns sehr freuen.

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Vernissage Marie Lynn Speckert / Tobias Gellscheid

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Wir freuen uns, Sie zu unserer nächsten Eröffnung der Ausstellung
„Rauschen“
am Sonnabend, dem 01. August 2015, 15 Uhr
in das Obergeschoss unserer Galerie einzuladen.
 
Und wieder stellen wir zwei junge Absolventen der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, die gerade mit großem Erfolg ihr Diplom absolviert haben, in unserer Galerie aus.
 
Marie Lynn Speckert studierte Bildhauerei bei Frau Prof. Zaumseil mit dem Schwerpunkt Metall. Für ihre herausragende Leistung erhielt Frau Speckert jüngst eine Anerkennung der Stiftung der Saalesparkasse Halle. Sie wird in der aktuellen Ausstellung Metall- und Emailleobjekte präsentieren. Die zentral in der Ausstellung dargebotene Figur „LAM“, eine in Mischtechnik geschaffene Hirschfigur in Kampfposition, verknüpft Tradition und Moderne.
 
Tobias Gellscheid studierte ebenso in Halle, jedoch in der Grafikklasse von Prof. Thomas Rug. Die von ihm ausgestellten Holzstiche werden ihre besondere Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Arbeiten sind Zeugnisse hoher handwerklicher Qualität und künstlerischen Könnens. Nicht nur wegen ihrer außergewöhnlich großen Dimension sind diese Arbeiten hervorhebenswert und wohl einzigartig. Tobias Gellscheid knüpft mit seinen künstlerischen Arbeiten zweifelsfrei an die beste Grafikertradition Halles an.
 
Wir sind davon überzeugt, von beiden Künstlern auch in Zukunft bemerkenswerte schöpferische Leistungen erfahren zu können und dürfen bereits jetzt gespannt auf ihr weiteres Schaffen blicken. Die Künstler Nora Mona Bach und Torsten Enzio Richter werden die Ausstellung als ihre Kommilitonen mit einführenden Worten eröffnen. Wir würden uns freuen, Sie zahlreich in unserer Galerie begrüßen zu können.
 

Beste Grüße aus Halle

Annett und Thomas Zaglmaier

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Steffi Deparade-Becker, neue Ausstellung

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Am Samstag, dem 09. Mai, um 15:00 Uhr

laden wir Sie und Ihre Freunde recht herzlich zu der folgenden Ausstellungseröffnung im Erdgeschoss ein:

Steffi Deparade-Becker „Im Zeit(en)Rausch“ Malerei und Grafik

Zur Eröffnung spricht Rüdiger Giebler.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Annett und Thomas Zaglmaier

Aktuelle Donnerstag-Abend-Veranstaltung: LITERAtainment mit Dr. Hans-Henning Schmidt „Thomas Manns gemalte Welt“ Anlässlich des 60. Todestages bzw. 140. Geburtstages von T. M.

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Eröffnungsrede und Video zur Ausstellung Lampa / Hänsel verfügbar!

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Eröffnungsrede zur '(PA) Gerhart Lampa und Kathrin Hänsel - Landschaftsmalerei'; vom 14.03. bis 05.05.2015 in Galerie Zaglmaier in Halle (Saale)

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde der Kunst aus nah und fern, liebe Gastgeber,
ich freue mich sehr, heute hier in Halle in dieser schönen Galerie zwei Künstler vorstellen zu dürfen – vielmehr eine Künstlerin – Kathrin Hänsel – und einen Künstler, meinen 2010 verstorbenen Mann, Gerhart Lampa. 
Kathrin Hänsel ist in Senftenberg geboren und dort aufgewachsen. Zum Studium ging sie an die Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein nach Halle, ist dort geblieben und heute kein unbeschriebenes Blatt im Kunstbetrieb der Stadt. 

Gerhart Lampa ist geborener Magdeburger, Nachkriegskind.  Auch ihn hat es in eine andere Region verschlagen. Ihn faszinierte die Lausitzer Tagebaulandschaft um Cottbus/Senftenberg, die Aufbau- und Aufbruchsstimmung der 60iger Jahre, Schwarze Pumpe …– und er begann dieses bewegte Land zu lieben, es ließ ihn nicht mehr los.
Was verbindet diese beiden Menschen? Es ist wie so oft im Leben eine Zufallsbekanntschaft, die dennoch kein Zufall war, aus der sich eine tiefe langjährige Freundschaft entwickelte. Mein Mann arbeitete nach der Wende im Theater „Neue Bühne Senftenberg“ als Malsaalvorstand. Ihm oblag in dieser Funktion auch die Betreuung der Praktikanten und eines Tages kam Kathrin.

Nun aber möchte ich auf die beiden Künstlerpersönlichkeiten eingehen, so gut ich das vermag. Sie müssen mir zugute halten, dass ich keine Kunstkritikerin bin und deshalb keine wissenschaftlich fundierte Abhandlung darlegen kann.  

Bilder von Kathrin Hänsel im Kabinett:
Die ersten Arbeiten, die ich von K. H. in Erinnerung habe, waren sehr lockere, abstrakte Blätter – ausgestellt eben in diesem Theater „Neue Bühne“, Skizzen zu Szenen verschiedener Stücke, Woyzeck, Medea…. ganz im Gegensatz zu ihren jetzigen Arbeiten. Während die meisten Künstler die Phasen vom Figürlich-realistischen hin zum Abstrakten durchlaufen, vollzog sich bei Kathrin diese Entwicklung in umgekehrter Weise, allerdings auf einem ganz anderen Niveau. Ihre jetzigen Arbeiten kann man sicher als realistisch bezeichnen, sind aber weit weg von jeglichem Manierismus und Fotografismus….Wo andere allmählich zu abstrahieren begannen, ging K. H. konsequent den Weg der Analyse von Strukturen der Natur, vom Licht auf Wellenkränzen, von Wolkenbildern und Spiegelungen, Schatten und Helligkeit. Oberflächliche Betrachter ihrer Bilder sprechen von Fotorealismus. Wer sich jedoch die Mühe macht und sich hineinversenkt in die Vielschichtigkeit der Strukturen und Farbklänge wird feststellen, dass da etwas ist, was an die alten Meister erinnert, etwas vom Durchdringen, von Erkenntnis – wie erstrahlt Licht, wie reflektiert es auf dem Wasser einer Pfütze, wie kann das Auf- und Ab der Wellenrhythmen am Strand sichtbar, spürbar gemacht werden oder wie kann Nebel fassbar dargestellt werden? Das macht ihre Bilder so stark. Sie ist eine gründliche Malerin, die sich Zeit lässt und diese auch braucht, um ein solch gutes Bild zu schaffen, manchmal sind es Monate, manchmal gar Jahre. Schicht um Schicht werden Lasuren feinster Ölfarbe aufgetragen, bis das Bild anfängt zu leuchten, zu klingen.
Von gleicher Durchdringung erscheinen ihre feinen, kleinen Bleistiftskizzen und  Radierungen  – Bäume und Buschwerk in Schatten und Licht. Kleine Meisterwerke.
Doch auch Schritte in neue Dimensionen, wie das „Mädchen mit der Laute“ zeigen, dass K.H. noch längst nicht am Ziel ist.

Gerhart Lampa nannte sie ihren „Meister“, sicher, auch wenn nicht gleich ersichtlich, so hat doch G.L. viel an ihrem Werdegang beigetragen. Er war einer, der immer andere beförderte und unterstützte, ohne viel Worte.
Seine Bilderwelt entspringt der Dresdner Schule, Künstler wie Heinz Sieger, Harald Metzges, Siegfried Klotz waren für ihn wesentlicher Maßstab und Anspruch, aber auch Klassiker – Hans von Marees, Rembrandt, Grünewald (Isenheimer Altar) und viele andere, die ja immer die Basis für die nächsten sind, waren in seinen malerischen Intensionen allgegenwärtig. Das Neue in der Kunst kann nur auf dem schon vorhandenen aufbauend, entstehen. G.L. würde jetzt eine zündende Rede über die Kunst und ihren Anspruch halten. Hier einige Auszüge: 

„…man sollte immer wieder betonen, dass künstlerische Haltung nicht beliebig ist und nicht von jedermann, der einen Hammer oder einen Pinsel schwingt, ausgefüllt werden kann. Sie bedeutet auch Wachsein in einer Welt beliebiger Auslegung des Ästhetischen. In der gegenwärtigen Moderne ist ein Zug in die Maßlosigkeit mit dem Verlust des Gegenständlichen zu beobachten, das jede gesellschaftliche Bindung aufgibt und zu inszenierter Mode wird.
Laudatio zur Ausstellung Manfred Vollmert/2002“

 

App

„Ohne Haltung kann jedermann tun, was er will – ohne ein sittliches Prinzip, das etwas Schönem immer Wertung abfordert, ja zwanghafte Notwendigkeit für Werte wie für das Maß, das jeder Epoche eigen ist. Inszenierte Moden in der gegenwärtigen Moderne gehen einher mit dem Wesentlichen, was Kunst seit über 35000 Jahren verkörpert; Verlust der Gegenständlichkeit! 2006“

Nun zu seinen Bildern: War zunächst der Braunkohletagebau als geschundene Landschaft ein zentrales Thema seines Schaffens, traten später weite Himmel über Land oder Meer in den Vordergrund. Das letzte Licht, Regenwolkenwände, Felsen – Bilder voller Melancholie und Symbolkraft, obwohl G.L. stets betonte, dass er vor allem Maler sei – also die Farben auslotete, Kontraste erzeugte und wieder verband, Lichtpunkte setzte um eine knisternde Spannung zu erzeugen, Malerei in reinster Form, dem goldenen Schnitt gehorchend. Die Themen, so G.L. waren für ihn sekundär, praktisch die Basis für seine fast an musikalische Kompositionen anmutenden Farbklänge.
Dennoch ist zu erkennen, dass er sich nie im Abstrakten verlor, immer bleibt es Landschaft, Baum, Mensch – eine Symbiose von Farbe, Form und Inhalt.
Ein Wort noch zu den Aquarellen im Eckraum, die ihren ganz eigenen Duktus haben: großrahmig, überlagernd, teilweise wieder ausgewaschen, wirken sie lebendig und man spürt die sichere Hand eines Künstlers, der ganz leicht, mit kräftigen Pinselstrichen Bild für Bild schafft.
Die kleinen Studien sind größtenteils Vorstudien für große Bilder. In diesem Format lotete G.L. die Thematik aus, so gibt es vielfache Versionen von Felsen im Meer, von Landschaften im Abend- oder Morgenlicht, von Rapsfeldern und weiten Himmeln. 

Trotz aller Unterschiede beider Handschriften haben beide Künstler eines gemeinsam – Haltung und Anspruch!

Ich freue mich sehr, dass es zu dieser Ausstellung gekommen ist. Ich bemühe mich, die Bilder meines Mannes so oft es möglich ist, zu präsentieren. Es erweist sich als sehr schwierig, den Nachlass zu verwalten, die Museen sind überlastet, die Bearbeitung von Künstlernachlässen steckt – zumindest in Brandenburg – in den Kinderschuhen, aber es kommt Bewegung in den Prozess. Alles braucht seine Zeit und entsprechende Menschen, die für diese Sache brennen.

Herzlichen Dank,

vor allem den Gastgebern für alles… 

aber auch den zahlreichen Besuchern für ihr Kommen

Barbara Seidl-Lampa

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Videos zu zwei halleschen Künstpreisträgern

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"Und so gibt es in beiden Ausstellungen (Hans-Christoph Rackwitz und Uwe Pfeifer) keinen verklärten Blick auf unsere Zeit, sondern vielmehr Anstöße auf Besinnung zum selbstkritischen Betrachten, zum Innehalten.
Die Botschaft ist formuliert – machen wir etwas daraus. Mit Hoffnung blicken wir auf ein neues Jahr. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien Frieden und Gesundheit für 2015 und entlang des langen, langen Weges, der uns allen bevorsteht. Greifen auch wir zu den Sternen und behalten wir den Blick auf das Erhaltenswerte."

T. Zaglmaier (Auszug aus der Eröffnungsrede vom 06. Dezember 2014 in der Galerie Zaglmaier in Halle (Saale))

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