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Eröffnungsrede: (PA) Heidi Wagner-Kerkhof und Anja Daniela Wagner

Eröffnungsrede zur '(PA) Heidi Wagner-Kerkhof und Anja Daniela Wagner'; vom 11.04. bis 02.06.2015 in Galerie Zaglmaier

 

Vor inzwischen acht Jahren – Anfang März 2007 – stellte Heidi Wagner-Kerkhof zusammen mit ihrem Mann Hannes erstmals in dieser Galerie aus. Es war eine furiose Ausstellung eines bemerkenswerten Künstlerehepaares, das damals bereits auf ein über 40 Jahre reichendes gemeinsames Leben zurückblicken konnte. 
Diese Ausstellung war ein nicht unwichtiger Moment im halleschen Kunstgeschehen. Das zweifellos bedeutende und immer wieder anregende Werk von Hannes Wagner war in Halle und den Galeristen selbstverständlich bereits gut bekannt, und sein 85. Geburtstag der erste Anlass für die Präsentation. 
Für Helmut Stelzer, der damals zur Eröffnung sprach, war Heidi Wagner-Kerkhof jedoch der „Überraschungsgast“ der Galerie. Von ihr „tauchten immer mehr und immer wieder neue“ Werke auf. „Eine Überraschung folgte der anderen“, „wir waren begeistert“, die Ausstellung sei ein „Geschenk“, sagte der Redner im Namen der beiden renommierten Galeristen.
Nun war es natürlich nicht so, dass Heidi Wagner-Kerkhof sich als völlig unbekannte Künstlerin in Halle präsentierte. Hatte sie doch in Halle studiert, gearbeitet und gelebt, und empfand die Saalestadt immer als einen entscheidenden Ort ihrer künstlerischen Inspiration, als ihre künstlerische Heimat. Doch lag eine fruchtbare Schaffensperiode im brandenburgischen Hohen-Neuendorf bei Berlin hinter ihr, die dem halleschen Publikum weitgehend verborgen geblieben war. Gerade in dieser Schaffensperiode entstanden herausragende, ihr Profil als Künstlerin bestimmende Werke. 
Sie haben ein weites Spektrum, ja scheinbar zeigen sie auf den ersten Blick zwei entgegengesetzte Pole: einerseits sind es die Keramikplastiken. Eine sehr konzentrierte Auswahl bestimmt auch das Bild der jetzigen Ausstellung. Sie haben eine eine hohe Präsenz. Die sensible Formung des eigentlich spröden und fragilen Materials steigert die Ausdruckskraft. Besonders auffällig ist die Verknappung des Figurativen. Die Abstrahierung verallgemeinert und lässt den Betrachter eine fast spirituelle Zwiesprache mit dem Werk führen. Was kann gute Kunst mehr erreichen, als uns so zu berühren. 

 

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Gerade in diesen Arbeiten zeigt sich die künstlerische Entwicklung von Heidi Wagner-Kerkhof durchaus vergleichbar mit der von Irmtraud Ohme und noch mehr mit der von Gertraud Möhwald. Die in Halle tradierte strenge bildhauerische Disziplin verbindet die Künstlerin mit ihrer Neigung zu Assoziationen und findet so zu eigenständiger Ausstrahlung.
Andererseits sind es die Medaillen: Medaillen, dies klingt eigentlich etwas altväterlich und es stellt sich vielleicht allein aufgrund des Begriffs schon die Frage nach dem künstlerischen Wert. Also mein Versuch besser zu formulieren: Kunstmedaillen, Reliefminiaturen, Kleinodien, plastische Bilder. Sie haben es allein aufgrund ihrer Größe schwer, in der Vitrine zu wirken. Man müsste sie eigentlich in der Hand halten. Aber sie haben eine erstaunliche Wirkung. Die umfangreiche Intensität und große Vielfalt des Medaillenschaffens von Heidi Wagner-Kerkhof ist allein für sich bemerkenswert.
Die Kunst der Kleinen Form der Medaille bildet einen Mittelpunkt im Werk von Heidi Wagner-Kerkhof. Wobei sich das „Klein“ der kunsthistorischen Formel nur auf die äußere Größe und nicht auf die geistige Größe des Gestalterischen bezieht. 
Das kleine Relief folgt eigenen gestalterischen Gesetzen. Die Medaille ist für Heidi Wagner-Kerkhof die Sphäre des Experiments, sie hat die Frische des Unmittelbaren und Subjektiven. Ihre Intimität ermöglicht ihr eine in den anderen Bereichen der Plastik nicht fassbare große Weite, ihre Motive speisen sich aus der gesamten Vielfalt des Lebens. Kleine Reliefs vermögen zu fabulieren. Sie bevorzugen das Momenthafte, treffen Ausschnitte. Sie zwingen zu knapper und treffender Formulierung.
Heidi Wagner-Kerkhof entwickelte bereits früh eine unverwechselbare künstlerische Handschrift. Die Klaviatur ihrer Mittel ist umfangreich. Sie steht selbstverständlich in der Tradition der Stilistik der klassisch-modernen deutschen Bildhauerei. Doch formuliert sie zugleich die Qualitätsmaßstäbe für die deutsche Kunstmedaille der Gegenwart mit. Sie ist eine der ganz Wenigen, die den Weg der Abstraktion in diesem Medium gegangen sind. Ihre abstrahierenden Reliefminiaturen sind natürlich auch Studien für Plastiken, sie zeigen die langen Bemühungen um eine gültige Darstellung und Form deutlich auf. Sie sind aber nicht flüchtige Skizzen, sondern als eigenständige Kunstwerke gearbeitet. 
Sie nutzen die Erfahrungen der Künstlerin in der Grafik mit einer klaren räumlichen Gliederung. Festumrissene Konturen stehen im Kontrast zu weichen Linienführungen in der Bronze. Die Kompositionen spielen mit den notwendigerweise immer wechselnden Lichtkontrasten. Manche Silhouetten scheinen sich beim Betrachten bereits in Bewegung gesetzt zu haben und das starre Gegenüber mit Leichtigkeit aufzulösen.
Die Medaille ist ein Schaustück, das traditionell der Verehrung und Auszeichnung dient. Ein typisches Arbeitsfeld für Auftragsarbeiten, das auch Heidi Wagner-Kerkhof überzeugend bedient. Doch ist die Medaille für die mehr, auch ein vielleicht als „Meditationsobjekt“ zu bezeichnendes Genre. Hier kann die Künstlerin Empfindungen ausdrücken, Assoziationen herausfordern, und eine intime Auseinandersetzung erlauben. Genau diese Arbeiten, die wie in einer konzentrierten Expedition entdeckt werden können, zeichnen ihre künstlerische Handschrift aus. Heidi Wagner-Kerkhof hat sie selbst „Kulissen“, „Unisono“ oder „Dialog“ betitelt und verweist damit auf die geistige Inspiration. Tragisches und Satirisches werden genauso wie Konstruktives und Malerisches kombiniert. Doch gehen diese Arbeiten über das Konkrete hinaus. Sie zeigen allgemeingültig und zeitlos grundlegende Situationen und lassen Interpretationen und Assoziationen weit über den offensichtlich thematischen Ansatz hinaus zu.
In anderen Arbeiten sind Pflanzen und Tiere subtil modelliert. Sie folgen dem Gedanken an die Metamorphosen. Die Charakterisierung einer Person mit einem Porträt, z.B. bei einer historischen Gestalt wie Martin Luther, wurde zu einem wiederkehrenden Thema. Die Steigerung des Ausdrucks, die Vielfalt der Charakterisierung, zeigt die Intensität der Beschäftigung. 
Der „Gestürzte Pan“ und „der Satte“ veranschaulichen den Weg zum erstklassigen König Speckh, eine Auseinandersetzung mit den sich in den 1990ern wandelnden Symbolen des Reichtums. „Die Last“ ist im Relief und als Keramikfigur ein zeitloses Sinnbild der Verletzlichkeit. Zugleich sind diese Arbeiten gewichtige Anmerkungen zu den politisch aufgeladenen Jahren um 1990.
Es ist die dritte Präsentation von Heidi Wagner-Kerkhof in dieser Galerie. Nach der bereits erwähnten Ausstellung im Jahr 2007 folgte eine zweite Ausstellung im Jahr 2012. Mit neuen Schwerpunkten, mit anderen Arbeiten. So entwickelte sich aus der anfänglichen Begeisterung der Galeristen eine Partnerschaft. In der aktuellen Schau zieht Heidi Wagner-Kerkhof gewissermaßen ein erstes Resümee. So bietet sie dem Besucher die beste Möglichkeit, Hauptwerke der Künstlerin sehr konzentriert zu erleben.

Heidi Wagner-Kerkhof (geb. 1945) studierte an der Burg Giebichenstein von 1965–1971 Design. Ausgangspunkt war die Arbeit in der Werkstatt von Irmtraud Ohme. Nach dem Diplom als Designerin war sie zunächst freiberuflich tätig, studierte ab 1975 erneut, nun für drei Jahre bei Gerhard Lichtenfeld Bildhauerei. Seit diesem zweiten Studienabschluss ist Heidi Wagner-Kerkhof als Bildhauerin und Medailleurin freiberuflich tätig.
Sie ist kommunikativ und genoss immer wieder die Erfahrungen auf Symposien, suchte den Austausch und die Zusammenarbeit mit Kollegen. Z.B. 1981 in Ungarn, 1992 in Kremnitz, 2004 in Chichester oder 2006 bei der Arbeit an den „Sternen für Halle“ zur 1200-Jahrfeier Halles. Sie ist aktives Mitglied in verschiedenen Künstlerkreisen. Ihre Interessen gehen dabei weit über die reine bildende Kunst hinaus. So bietet ihr die Auseinandersetzung mit philosophischen Fragen oder bot das politische Engagement immer wieder Anregung und Ausgleich zur gefühlten Einsamkeit im Atelier.
Im Jahr 1992 entwarf Heidi Wagner-Kerkhof für Hennigsdorf ein großes Denkmal zum Gedächtnis an den Arbeiteraufstand am 17. Juni 1953 und die Revolution im Herbst 1989. Dies ist vermutlich ihr erfolgreichstes Werk für den öffentlichen Raum, in dem Sie mehrere Sinne ansprechend, nicht den Stadtraum „möbliert“, sondern bereits die notwendigen Schritte zum Denkmal bewusst gestaltet. Der 36 Meter lange Weg symbolisiert die Jahre zwischen 1953 und 1989. Kalksteinstelen sind mit einer überlebensgroßen gespaltenen Stahlwand kombiniert. Die Abstraktion war hier das geeignete Mittel für eine monumentale Wirkung.
Als Bildhauermedailleurin ist Heidi Wagner-Kerkhof seit mehr als zwei Jahrzehnten regelmäßig international präsent und geschätzt. Die deutschen Beiträge für die Weltbiennalen der internationalen Medaillenföderation FIDEM sind ohne ihre Arbeiten kaum denkbar. Sie kann damit auf Ausstellungsbeteiligungen in London, Neuchatel, Den Haag, Budapest, Weimar, Paris, Seixal, Colorado Springs und anderen Kunstzentren dieser Welt verweisen. Mehrfach war sie zu Wettbewerben für offizielle Gedenkmünzen der Bundesrepublik Deutschland eingeladen. Ihre Arbeiten sind in den berühmten Kunstsammlungen der Welt vertreten: in Berlin (Münzkabinett der Staatlichen Museen Stiftung Preußischer Kulturbesitz) und Wien (Universitätsarchiv), in London (Britisches Museum) und New York (Amerikanische Numismatische Gesellschaft), in Leiden (Königliches Münzkabinett der Niederlande) und Kremnica (Slowakei), genauso wie in Nürnberg (Germanisches Nationalmuseum) und Gotha (Stiftung Schloß Friedenstein), in Dresden (Staatliche Kunstsammlungen) und München (Staatliche Münzsammlung) und auch selbstverständlich in Halle (Kunstmuseum Moritzburg).

Anja Daniela Wagner 

Es ist aber nicht allein Heidi Wagner-Kerkhof, die heute hier ausstellt, sondern es ist zugleich die erste Ausstellung von Anja Daniela Wagner. Zwei Künstlerinnen aus zwei Generationen mit ganz unterschiedlichen Ausdrucksformen. Eine spannende Konstellation.
Vor allem auch, weil Anja Daniela die Tochter von Hannes und Heidi ist, und zwangsläufig bereits als Kind künstlerische Anregungen in sich aufsaugen konnte. Sie ist 1969 in Halle geboren. (Die erste Medaille der Mutter zeigt sie uns im Alter von acht Jahren). Sie ist eine bekannte Mezzosopranistin, die in Leipzig und in Dresden Gesang studierte. Tätig war sie in verschiedenen Engagements an den Theatern und Musikhäusern in Zwickau, Leipzig, Berlin, Nordhausen, Chemnitz oder Dresden. Als Solistin erhielt sie 2001 den Deutschen Schallplattenpreis Echo. Ihr Repertoire reicht von barocken bis hin zu zeitgenössischen Werken.
Heute präsentiert sie sich erstmals als Fotografin. Dass sie dies gemeinsam mit der künstlerisch sehr erfahrenen Mutter macht ist vielleicht ein Katalysator für diesen ersten Schritt in die kunstinteressierte Öffentlichkeit. 

Die Fotografie hat sich zu einem selbstverständlichen Allgemeingut etabliert. Ohne Bild geht heute nichts mehr. Die Flut schneller Bilder verschiebt unseren Wahrnehmungshorizont zuungunsten von Wort und Schrift, aber auch zuungunsten des bewusst gestalteten Bildes.
Die Aufnahmen von Anja Daniela Wagner stemmen sich der realen Schnappschuss-Bedrohung der Bildwelt entgegen. Sie verlangen nach Verharrung und entfalten ihre Wirkung nur im konzentrierten Blick. Dafür notwendig ist ein besonderer fotografischer Blick. Dafür notwendig ist geduldiges Training. Dafür notwendig ist ein innerer Antrieb. 
Anja Daniela Wagner versteht es Augenblicke zu bannen, sie versteht es Personen mit innerer Sympathie ins Bild zu setzen. Das wir hier sehen, sind keine Zufallsbilder. Es sind bewusste Werke.
Jede Fotografie ist eine Übersetzung der Wirklichkeit in ein Bild. Und ähnlich wie eine Übersetzung von einer Sprache in eine andere, erfolgt die visuelle Übersetzung der Wirklichkeit in die fotografische Bildsprache in zwei Arten: buchstäblich oder frei.
Die Fotografie bildet mit technischer Perfektion Buchstabe für Buchstabe Bilder. Dafür bräuchte es den Fotografen nicht mehr. Dies gibt dem Bild die Aura der Realität. Denn was genau ist eigentlich Fotografie? Zunächst ein rein chemischer oder technischer Prozess, der allen noch aus dem Physik- und Chemieunterricht bekannt sein dürfte: Lichtstrahlen werden vom Objekt reflektiert, über Linsensysteme gelenkt, und auf dem lichtempfindlichen Medium fixiert. 
Aber, die Bilder werden für uns erst nach der Bearbeitung sichtbar. Damit sind sie nicht mehr real. Sie spiegeln zwar real gesehenes und gewolltes wieder, allerdings nicht ganz, sondern nur mehr oder weniger exakt. Wirklich real sind sie nie. Die Möglichkeiten der Verfremdung, die z.B. den Himmel dramatischer erscheinen lassen, sie faszinieren und müssen gekonnt eingesetzt werden. Außerdem friert die Fotografie lediglich einen Augenblick, einen zeitlichen Wimpernschlag ein. Hier hilft die Technik. Gerade bei Porträts. Hunderte Bilder in der Minute sind möglich. Aber den gelungenen gebannten Augenblick herauszufiltern, ist schon wieder eine Kunst und verlangt Qualitätsbewusstsein. Die Besinnung auf das bewusste Bild ist allein schon eine Herausforderung in unserer nervösen Zeit. Denn die digitale Leichtigkeit hat sich inzwischen ja zu einem Fluch der Belanglosigkeit gewandelt.
Um den geeigneten Augenblick in einer geeigneten Situation zu erkennen, verlangt es nach Bauchgefühl, nach gestalterischer Inspiration, nach einem Geist. Und natürlich verlangt die anspruchsvolle Fotografie nach einem geschulten Blick für den Moment, nach Überwindung ihn zu bannen und nebenbei auch nach einem geübten Reaktionsvermögen. 
Nicht allein die Kamera macht gute Bilder, sondern der Mensch hinter dem Apparat macht sie. Fotografieren ist also auch im Wesentlichen das Ergebnis präziser Beobachtung, Beurteilung und Reaktion. Es ist somit ein kreativer, bewusst gestaltender Prozess. 

Die Fotografien von Anja Daniela Wagner wecken Emotionen, ermöglichen eine unmittelbare Nähe zu den Porträtierten. Sie haben damit eine beeindruckende Wirkung. Erfahrungen und Prägungen ins Bild zu bannen war sicherlich eine Inspiration. Eine andere ist die Inszenierung der Anmut des schönen Körpers. Selbstbewusst sind die Porträtierten inszeniert. Damit interessieren Sie den Betrachter. Der spezielle Kamerablick ist überwunden. Dies macht den Zauber der Aufnahmen von Anja Daniela Wagner aus.
Hinzu treten Panoramen unnatürlich geratener Landschaften. In ihrer Dramatik wirken sie ursprünglich, existenzbedrohend und unwirklich. Sie zeigen Situationen, die auf merkwürdige Art geheimnisvoll erscheinen. Oft wirken diese Fotos inszeniert, als sei alles nur Kulisse, extra aufgebaut um für einen kurzen Moment Bedrohlichkeit zu suggerieren, die sich dann genauso schnell in einer bizarr distanzierten Monumentalität vergeht. Vielleicht sollte man auch von Entrücktheit sprechen, die die Aufnahmen ausstrahlen. Die Bilder sind dem Alltag enthoben und hinterlassen ein Gefühl ästhetischer Allgemeingültigkeit. Sie sind beschränkt auf das Wesentliche, aber es scheint doch nichts wegretouchiert. 
Es bedarf einer besonderen Sensibilität, eine Fotografie zu etwas Faszinierendem, zu einem Kunstwerk zu machen. Sie ist die Voraussetzung für eine Fokussierung auf Wesentliches, auf Gefühl vermittelndes, auf einen gerecht werdenden künstlerischen Anspruch. Dies ist Anja Daniela Wagner zweifellos gelungen.

Nun treten Mutter und Tochter in dieser Ausstellung in ein künstlerisches Zwiegespräch. Bei allem Kontrast sind doch Gemeinsamkeiten in den Haltungen zu erkennen. Das zu sehen, ist einfach schön. …Und Hannes Wagner: Er sitzt auf seiner Wolke bestimmt mit einer diebischen Freude und würde bestimmt das heutige Geschehen mit einem launigen Aphorismus kommentieren. Beiden Künstlerinnen meinen herzlichen Glückwunsch zu dieser gelungenen Ausstellung.

Ulf Dräger

Kustos Landeskunstmuseum Sachsen-Anhalt